DI, 27. November 2018, 20 Uhr, Stadtkino Basel

#1  AHNENGALERIE

Die neue Saison startet in den ungewohnten Gefilden eines Kinos mit dem Trio III-VII-XII und der Videokünstlerin Lisa Böffgen: Ihr Film-Musik-Experiment «Ahnengalerie» geht aus von der Spurensuche einer Kamera und ist ein Portrait, in dem Körperlichkeit, Körperoberflächen und Bewegungen durch Nahsicht, Langsamkeit und Wiederholungen untersucht werden. Nähe und Distanz zum filmischen Material sowie eine unorthodoxe Verwendung des gesamten Instrumentariums spielen in der Musik eine zentrale Rolle.

 

Mit Trio III-VII-XII: Urs Haenggli, Blockflöten, Fidel und div. Instrumente; Mischa Käser, Stimme und div. Instrumente; Daniel Studer, Kontrabass || Lisa Böffgen, Video ||

Eintritt CHF 30.— normal || CHF 20.— ermässigt AHV/IV sowie Studierende || Mitglieder der ignm Basel mit Ausweis frei.

Abendkasse und Bar öffnen 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtkino Basel.

DI, 22. Januar 2019, 20 Uhr, Druckereihalle im Ackermannshof

#2  ABSURDE MÄRCHEN – HIDDEN LINES

Katalin Ladik, die legendäre Stimmperformerin, Literatin und Schauspielerin, bekannt für ihre provokativen Performances im Jugoslawien der 1960er und 1970er Jahre, steht im Mittelpunkt des ersten Konzertteils. Zusammen mit dem Bratscher und Live-Elektroniker Zsolt Sörés, improvisiert sie frei und performt Partituren von sich sowie dem Komponisten Ernö Király.

Hanna Hartmans Arbeiten sind präzise austarierte elektroakustische Kompositionen, in denen Umweltaufnahmen, Instrumentalklänge und mechanisch hergestellte Objektklänge verwoben werden und eine starke Räumlichkeit entfalten. Im zweiten Teil des Doppelkonzerts führt sie ein aktuelles Werk für verstärkte Objekte am Tisch auf und diffundiert eine Tonbandkomposition aus dem Jahr 2016 über vier Lautsprecher.

 

Mit Katalin Ladik, Stimme || Zsolt Sörés, Bratsche, Live-Elektronik || Hanna Hartman, Elektronik und Objekte ||

 

PROGRAMM
Ernő Király (HUN 1919-2007): «Graphic music»
Katalin Ladik (HUN *1942): «Musik für Streicher _ Music for strings»
Zsolt Sőrés/Katalin Ladik: «Mitternachtssonne - Midnight Sun»
Zsolt Sőrés/Katalin Ladik: «Vier Jahresscheissen - Four Seasons of Shit»

Hanna Hartman (SWE *1961): «Hidden Lines» (2017) für amplified objects
Hanna Hartman: «Fracture» (2016) für amplified objects

Eintritt CHF 30.— normal || CHF 20.— ermässigt AHV/IV sowie Studierende ||  Mitglieder der ignm Basel mit Ausweis frei.

Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule für Musik FHNW, Abteilung Forschung.

Unterstützt durch den Swisslos-Fonds Basel-Landschaft und die Schwedische Botschaft.

Fr, 1. Februar 2019, 20 Uhr, Gare du Nord

#3  SCHWEBENDE TRÜBUNG

Kompositionen von Cathy van Eck, Lukas Huber, Wolfgang Heiniger, Giovanni Verrando und Daniel Weissberg sind der Ausgangspunkt für ein Spiel mit sich wandelnden Klang- und Lichträumen. Sie werden mit Epiphonien - von Mats Scheidegger und Daniel Weissberg entwickelten Zwischenspielen - miteinander verbunden, kommentiert, ineinander verwoben und von der Lichtdesignerin und Medienkünstlerin Luz Gonzáles in Szene gesetzt. Die Lautsprecher verändern die Klänge, die sie wiedergeben, geraten als klingende Objekte in Bewegung und regen unterschiedliche Resonanzräume an. So entstehen miteinander korrespondierende Licht-, Klang- und Aktionsräume für Objekte und die darin und damit agierenden Personen.

Mit Mats Scheidegger, Gitarre || Daniel Weissberg, Live-Elektronik || Luz González, Lichtdesign ||

 

PROGRAMM


Daniel Weissberg / Luz González: «EPhonie 1» (UA) 

Daniel Weissberg (1954): «Schwebende Trübung» (1997) für klassische Gitarre

Mats Scheidegger / Daniel Weissberg: «EPhonie 2» (UA)

Lukas Huber (1990): «Ein» (2018) für Stahlgitarre und Elektronik (UA)

Mats Scheidegger / Daniel Weissberg: «EPhonie 3» (UA)

Cathy van Eck (1979): «Music Stands» (2011) für Performer, Notenständer, kleine Lautsprecher, Kontaktmikrophon und Live-Elektronik

Mats Scheidegger / Daniel Weissberg: Ephonie 4» (UA)

Giovanni Verrando (1965): «Sixth Born Unicorn» (2018) für E-Gitarre und Live-Elektronik (UA)

Mats Scheidegger / Daniel Weissberg: «EPhonie 5» (UA)

Wolfgang Heiniger (1964): «Clichee» (2018) für E-Gitarre und Live-Elektronik (UA)

Daniel Weissberg: «Schwebende Trübung» (2018), Neufassung für E-Gitarre (UA)
 

 

Dauer: 65 Min, keine Pause

Eintritt CHF 30.— normal || CHF 20.— ermässigt AHV/IV sowie Studierende || CHF 15.— Colourkey-Mitglieder || CHF 5.— Studierende der Hochschule für Musik Basel und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Uni Basel ||  Mitglieder der ignm Basel mit Ausweis frei.

VVK und Reservation auf garedunord.ch. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Unterstützt durch den Swisslos-Fonds Basel-Stadt.

Di, 16. April 2019, 20 Uhr, Gare du Nord

#4  12 | 21

Stilistische Individualität und Pluralität prägen das Programm: Die Komponisten aus so unterschiedlichen Ländern wie dem Iran, Mexiko und Italien haben sich in ihrem Werdegang alle mit den vielfältigen Ausformungen zeitgenössischer Musik im 21. Jh. beschäftigt und dabei jeder zu einem sehr persönlichen Stil gefunden. In die Umsetzung der Werke fliessen die zwölf Persönlichkeiten der 6 Komponisten und 6 Interpreten ein. Alle Werke sind erstmal in der Schweiz zu hören – das neue Werk von Marisol Jiménez sogar erstmals weltweit.

Mit Ensemble Vertebræ: Olivia Abreu, Flöte; HannaH Walter, Violine; Mathilde Raemy, Violoncello; Camille Émaille, Schlagzeug; Anna Paolina Hasslacher, Piano || Robert Torche, Tonregie ||

 

PROGRAMM

Alireza Farhang (IRN/FR *1976): «Eiwān» (2014) für Violine, Violoncello und Klavier (Schweizer Erstaufführung)
Iradj Sahbaï (IRN/FR *1945): «Élégie-Mémoire» (2016) für Altflöte (Schweizer Erstaufführung)
Maurilio Cacciatore (IT *1981): «Three studies about the weight of drops» (2015) für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier (Schweizer Erstaufführung)
Marisol Jiménez (MEX *1978): «Núiya ‘áiteiyá» (2018) für Violine, Violoncello, Schlagzeug, Klavier/Sampler und Elektronik (UA)
Juan Pablo Muñoz (MEX *1975): «MIKTOK-Mantra I» (2018) für Schlagzeug und Klavier (Schweizer Erstaufführung)
Víctor Ibarra (MEX *1978): « …sin una sola yerba para detener el aire» (2017) für Bassflöte, Schlagzeug und Klavier (Schweizer Erstaufführung)

 

Eintritt CHF 30.— normal || CHF 20.— ermässigt AHV/IV sowie Studierende || CHF 15.— Colourkey-Mitglieder || CHF 5.— Studierende der Hochschule für Musik Basel und des Musikwissenschaftlichen Seminars der Uni Basel ||  Mitglieder der ignm Basel mit Ausweis frei.

VVK und Reservation auf garedunord.ch. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Unterstützt durch den Swisslos-Fonds Basel-Landschaft.
Das Konzert wird von Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet und am 15. Mai 2019 um 21h ausgestrahlt.

3./4. Mai 2019, H95 – Raum für Kultur

#5  FESTIVAL MIKROTÖNE BASEL

In Basel und der Region hat sich eine Szene von zumeist jüngeren Instrumentalisten etabliert, die sich intensiv mit der Mikrotonalität auseinandersetzen. Ihnen eine Bühne zu bieten und den Austausch verschiedener Ideen und Konzepte zur Praxis der Mikrotonalität zu fördern, hat sich das Festival Mikrotöne Basel zum Ziel gesetzt.

An zwei Festivalnachmittagen ermutigen «Open Spaces» dazu, die Welt der kleinsten Töne zu erkunden. Mikrotonale Kompositionen im Konzert gibt es jeweils an den Abenden zu hören. Es spielt das Ensemble zone expérimentale – contemporary music basel mit den Solisten Johannes Keller, David Eggert, Matthieu Gutbub, Dawid Rydz, Francisco Olmedo, Stephen Menotti, Alice Belugou, HannaH Walter, Chris Moy und Shervin Samedi.

Für das Konzert «Arciorgano+» hat die ignm Basel sechs junge Komponisten beauftragt, neue Werke für das Arciorgano – den Nachbau einer Orgel aus dem 16. Jahrhundert mit 36 Tasten pro Oktave – zu komponieren.

In «Harry Partch+» interpretiert am ersten Abend der kanadische Cellist David Eggert gleichzeitig die Sprech- und Instrumentalstimme in Partchs Frühwerk «Seventeen Lyrics of Li Po».

Eine Veranstaltung der ignm Basel in Kooperation mit Kollektiv Studio31+ und dem Ensemble zone experiméntale – contemporary music basel der Hochschule für Musik Basel.

Unterstützt durch den Swisslos-Fonds Basel-Stadt, GGG Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel, die Scheidegger-Thommen-Stiftung und die Isabelle Zogheb Stiftung.
 

FR, 3. MAI 2019

10.00-12.00

Mikrotöne – Experimentierlabor mit den MusikerInnen

Klangentdeckungen von 1/16ton Klavier, Cembali, Arciorgano, Cello, Geige, E-Akkordeon, Harfe und Posaune

14.00-15:30 | 16:00-18:00

Die Welt der mikrotonalen Musik - Vorträge, Workshops, Präsentationen

 

Eleni Ralli: Harry Partch’s The Letter, ein kritischer Vergleich   dreier Versionen

Pierre Funck: 12? 19? 31? 53? Alles eine Frage der Tonmaterialstruktur!

Manfred Stahnke: Fragen zur Interpretation der „Bohlen-Pierce-Skala“ auf Streichinstrumenten erörtern und musikalisch ausprobieren

Todd Harrop: Bohlen-Pierce

Sanae Yoshida: various ways of using microtonality on the acoustic   piano

Fabrice Lengronne & Gonzalo Pèrez: guitars with interchangeable fretboards: tuning, construction, notation and repertoire

20.00

Konzert I

 

Eleni Ralli: Vertical Mirror 2 (UA) / für Arciorgano, Harfe, Posaune, elektrische Gitarre und vier Klangwürfel

Ivo Ubezio: Neues Werk (UA) / für 1/16ton Klavier

Ralph Bernanrdy: Das untemperierte Clavier #2 (UA) / für Clavemusicum Omnitonum

Luiz Castelões: Neues Werk (UA) / für Posaune, Harfe, Geige und Cello

Elnaz Seyedi: Monolog / für Posaune und Arciorgano

Harry Partch: Seventeen Lyrics of Li Po (Auswahl) / für adapted viola und intoned voice, Partitur aufbereitet und renotiert von Ivan Gonzales Escuder

Felipe Pinto d’Aguiar: Neues Werk (UA) / für Arciorgano, e-Akkordeon, Geige, Cello und Posaune

Das Konzert wir von Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet.
 

SA, 4. MAI 2019

10.00-12.00

Mikrotöne – Experimentierlabor mit den MusikerInnen

Klangentdeckungen von 1/16ton Klavier, Cembali, Arciorgano, Cello, Geige, E-Akkordeon, Harfe und Posaune

 

14.00-15:30 | 16:00-18:30

Die Welt der mikrotonalen Musik - Vorträge, Workshops, Präsentationen

 

Ruskin Watts: Keeping it all appropriately in proportion. A case for sound terms (and presenting an intelligent "tuning machine", the Helikon-Chord).

Donald Bousted & Steve Altoft:TIME DREAMING (mit Aufführung)

Mia Schmidt, Studierende aus Hamburg und andere Ergebnispräsentation aus den Experimentallaboren

Maurilio Cacciatore: Shifted position on strings: a new paradigm for strings technique

Johannes Kotschy: Theory and Practice of Ekmelic Series

Melle Weijters: The Fokker Organ

20.00

Konzert II

 

Sebastian Meyer: Neues Werk für Arciorgano (UA)

Fabien Lévy: Les deux Ampoules d'un sablier peu à peu se comprennent / für Harfe

Ivan Wyschnegradsky: Étude tricesimoprimal op.42 / Eingerichtet für Arciorgano

Adrian Nagel: Zone / für Vierteltonakkordeon und Arciorgano

Burkhard Kinzler: Neues Werk (UA) / für Arciorgano

Pablo Quass: Neues Werk (UA) / für Arciorgano und zwei Objektspieler

Szymon Streleczs: Neues Werk (UA) /für Posaune, Akkordeon, präparierte Geige,   präpariertes Cello und audio playback

Freier Eintritt zum Tagesprogramm
Ein Abendkonzert: CHF 30.— normal || CHF 20.— ermässigt AHV/IV sowie Studierende || Mitglieder der ignm Basel mit Ausweis frei.
Beide Abendkonzerte: CHF 50.— normal || CHF 30.— ermässigt AHV/IV sowie Studierende || Mitglieder der ignm Basel mit Ausweis frei.

Die Abendkasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

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